Die Entwicklung mit Ruby, vor allem mit Ruby on Rails, ist wirklich traumhaft. Webprojekte können mit Ruby on Rails relativ schnell umgesetzt werden. Das einzige was wirklich traurig ist, ist das Handling der benötigten Gems. Im Vergleich zu Python und Django werden sehr viele Gems benötigt. Das erinnert etwas an das grausame CPAN von Perl, wo einige Perl Module eine Unzahl von Abhängigkeiten haben, so dass schnell 100 Module installiert sind.
Ein ähnliches Problem kann mit Ruby aufkommen. Sobald sich mehrere Projekte angehäuft haben, werden u.U. verschiede Ruby bzw. Rails Versionen, wenn nicht sogar jRuby benötigt. Sind alle Gems direkt im System installiert, kann das ganze schon ziemlich unübersichtlich werden.
Genau dieses Problem löst RVM, hierbei handelt es sich um ein Tool, mit welchem sich unterschiedliche Ruby Versionen bzw. Gems verwalten lassen. Alles wird hier direkt in das Home Verzeichnis des Benutzers installiert. Sobald RVM in die lokale .bashrc eingebunden ist, kann per Kommando die Ruby Installation gewechselt werden.
